Finanzielle Aspekte



Experten preisen den Besitz einer Immobilie als ideale Altersvorsorge an. Vom Prinzip her kann dieser Aussage nur zugestimmt werden. Wer in seiner eigenen Immobilie wohnt, erspart sich die monatlichen Zahlungen für Miete. Allerdings wirft eine Immobilie, in welcher der Besitzer selber wohnt keine laufenden Erträge ab. Wenn die monatlichen Einkünfte aus der gesetzlichen Rente dann zu niedrig sind, um den alten Lebensstandard halten zu können, drohen entweder massive Einschnitte in der Lebensqualität oder aber die mühsam abbezahlte Immobilie muss verkauft werden.

In der jüngsten Vergangenheit ist der Markt auf dieses Problem aufmerksam geworden und hat mit der so genannten Immobilienrente eine erste Alternative zu dem vorab beschriebenen Negativ-Szenario entwickelt. Hierbei nimmt der Besitzer einer Immobilie ein tilgungsfreies Darlehen bei einer Bank auf, das jedoch nicht in einer Summe, sondern monatlich in Teilbeträgen ausgezahlt wird. Ab einem bestimmten vertraglich vereinbarten Zeitpunkt muss sich der Immobilienbesitzer entscheiden, ob die Immobilie in den Besitz der Bank übergehen soll oder ob er das Darlehen samt Zinsen zurückzahlen möchte. Diese Form der Altersrente eignet sich vor allem für Rentner ohne Kinder. Somit kann der Immobilie ihre Funktion als Instrument zur Altervorsorge als wirksam attestiert werden.

Für Personen mit einer sehr üppigen Ausstattung mit Eigenkapital können Immobilien als Anlageobjekte eine interessante Möglichkeit darstellen, da Immobilien zu den echten Vermögenswerten zählen, die gleichzeitig laufende Erträge in Form von Mieten abwerfen. Wie alle echten Vermögenswerte (Gold, Kunstgegenstände, etc.) bieten auch abbezahlte Immobilien einen guten Schutz gegen Inflation. Somit kann der Immobilie auch ihr Zweck als Anlage- bzw. Wertsicherungsobjekt attestiert werden.



Posted on March 4, 2008 by Admin 64